Bremen

Willkommen in Bremens guter Stube, dem historischen Marktplatz!

Dieser befindet sich mitten auf der Bremer Düne.

Der Sage nach fuhren um 778 vertriebene Fischerfamilien in ihren Kähnen auf der Weser und wussten nicht wohin.

Da sahen sie auf einer Düne eine Henne mit ihren Küken.

Wo für eine Henne mit den Küken ein guter Platz sei, so dachten sie, ist auch für uns ein sicherer Platz.

Also ließen sie sich auf der Düne nieder und gründeten die Siedung „Bremun“ (= am Rande), aus der die Stadt Bremen entstand.

Die Henne finden Sie auch oberhalb des Arkadenganges in der linken Rathausfassade verewigt.

Die erste nachweisbare Bremerin war die um 980 geborene,
sehr gutherzige Gräfin Emma.

Als die Bremerinnen und Bremer sie um etwas Weideland baten, sollten sie so viel bekommen, wie ein Mann am Tag umgehen könne.

Ihr Schwager Benno fürchtete um sein Erbe und bestimmte, dass ein Bettler, der nicht mehr laufen konnte, das Land umrunden sollte.

Er hatte aber nicht mit dessen Kampfgeist gerechnet, denn er schaffte es, die heutige Bürgerweide zusammen mit dem Bürgerpark zu umrunden.

Auch ihm können Sie hier begegnen.

Schauen Sie sich den Ritter Roland mal genauer an – Tipp: nach unten schauen!

Bremen ist auch als stolze Hansestadt bekannt.

Der Roland symbolisiert Freiheit und Marktrecht und gibt die Zugehörigkeit zur Hanse zu erkennen.

Seit 2004 zählt er zusammen mit dem Rathaus zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Auch der Freimarkt stammt aus hanseatischer Zeit.

Er entstand aus dem seit der Einführung des Markt- und Zollrechts im Jahre 965 regelmäßig stattfindenden Markt.