Der Marktplatz von Bremen

Das Bremer Rathaus wurde im Spätmittelalter errichtet und im 17.Jahrhundert von Lüder von Bentheim mit der heutigen Fassade im Still der Weser-Renaissance versehen.

Es ist ein außerordentliches Schmuckstück und seit 2004 zusammen mit dem Roland UNESCO Weltkulturerbe.

Ein Highlight ist gar nicht so offensichtlich zu finden.

Das sogenannte „Bremer Loch“ vor der Bremer Bürgerschaft (Landesparlament), sieht aus wie ein Gullydeckel, ist es aber nicht.

Beim Einwurf eines Geldstücks versickert dieses nicht in der Staatskasse, sondern wird für ein soziales Projekt eingesetzt. dafür bekommt der Spender die Stimmen der Bremer Stadtmusikanten zu hören.

Diese sind darin natürlich nicht eingesperrt, sondern „verstecken“ sich seit 1953 auf der Westseite des Rathauses.

Es bringt Glück, wenn Sie den Esel an beiden Hufen berühren.

Sehenswert ist auch der St.Petri Dom.

Für die Mutigen lohnt ein gang in den Bleikeller gleich nebenan.

Der Marktplatz verändert je nach Tages- und Jahreszeit sein Gesicht.

Mal still am Morgen, quirlig bei Sonnenschein zur Mittagszeit, mit den vielen Cafes und Menschen aus der ganzen Welt.

Bremens gute Stube, so nennen die Bremer den historischen Marktplatz, beherbergt so viele Schätze und Weltkulturerbstücke auf nicht einmal 3.500 Quadratmeter.

Gleich nebenan liegt die älteste Strasse der Stadt, die Langenstraße.

Das schönste haus ist dort die ehemalige Stadtwaage aus dem 16. Jahrhundert.

Auf der öffentlichen Waage musste jeder Händler seine Waren wiegen lassen.