Schnoor

Der Begriff „Schnoor“ stammt vom plattdeutschen Wort „Snoor“ und bedeutet Schnur, denn die kleinen Häuser stehen so eng aneinander gereiht wie Perlen auf einer Schnur.

In Bremens ältestem Viertel wohnten früher Flussfischer und Schiffer.

Heute ist der Schnoor Anziehungspunkt für Touristen und Bremern auf den Spuren der Geschichte.

In dem autofreien Quartier lohnt sich das Schlendern durch kleinste Gassen, denn so manch tolles Geschäft ist gut versteckt.

Egal ob Kunsthandwerker, Schmuck, Design, Pralinen oder Werbeschilder aus längst vergangenen Zeiten: Im Schnoor lässt sich immer wieder Neues entdecken.

Vor allem die Kultur kommt hier nicht zu kurz.

Im Bremer Geschichtenhaus wird die Historie der Hansestadt anhand von Geschichten und Gestalten zum Leben erweckt.

Das Packhaustheater hat humorvolle Stücke mit tollen Schauspielern zu bieten.

Und die katholische Kirche St.Johann in der Hohen Straße 2 begeistert mit einem modernen Beleuchtungskonzept.

Der Kirchenraum ist täglich von 9 – 17 Uhr für interessierte Besucher geöffnet.

Auch die Bildung kommt im Schnoor nicht zu kurz:

Mit einer Grundschule und Oberschule der Katholischen Kirche sowie der Hochschule für Künste mit dem Fachbereich Musik kommt viel Leben in den Schnoor.

Das hört und sieht man – insbesondere in den Pausen und nach Schulschluss, wenn z.B. die Schnoorkrämerei von den vielen Schülerinnen und Schülern aufgesucht wird, um sich mit Nervennahrung und typisch bremischen Leckereien, wie Bremer Babbeler, zu versorgen.